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Über uns

Sie können zu uns kommen

  • wenn sie einen Zufluchtsort brauchen, weil Sie in Ihrem Umfeld körperlich oder seelisch misshandelt werden 

          Ihre Kinder können sie mitbringen. 

RäumlichkeitenSchlafraum im Frauenhaus

22 Betten für 8 Frauen u. ihre Kinder,
3 Etagen, je Etage 3 Zi., Kü., Bad,
(EG 1 Zi., 2 Büros, 1 Kinderraum, Kü., Bad)
Garten (nicht einsehbar) mit Spielgeräten,
Sitzecke, Müllschuppen,
Keller mit Wasch- und Trockenraum

 

 

Personal

4 Soz.Pädagoginnen (halbe Stellen)
1 Erzieherin (ganze Stelle)
1 Verwaltungskraft (ganze Stelle)

Welche Frauen kommen zu uns?

Junge Frauen ab 18 Jahren und ältere bis zu 70 Jahren, mit und ohne Kinder, Ausländerinnen und Deutsche

Wie kommen die Frauen zu uns?

Telefonische Kontaktaufnahme, dann Treffpunkt.

Aus welchen Gründen kommen Frauen zu uns?

Flucht vor körperl. und/oder seel. Misshandlungen wie:

Schläge, Verbrühungen, Verbrennungen, Messerstiche, Brüche und andere körperl. Misshandlungen, Vergewaltigungen, Einsperren, Erniedrigungen, Morddrohungen und andere Androhungen, Geldentzug, Drohungen, die Kinder zu entziehen.
Flucht von jungen ausländ. Frauen vor Zwangsverheiratung durch ihre Eltern.

Immer seelische Verletzungen


Wie sieht der Alltag der Frauen aus, welche Probleme müssen bewältigt werden?

Bei Bedarf bei der Erledigung der Formalitäten:

  • Ab- u. Anmeldung
  • Sozialamt
  • Schule/Kindergarten
  • Konto einrichten
  • Bekleidung besorgen
  • Kindergeld/Erziehungsgeld ummelden/beantragen
  • Arbeitsamt Krankenkasse ummelden, Chipkarte ändern
  • Anwältin
  • WBS beantragen, Wohnungssuche, Möbelbeschaffung
  • Alte Angelegenheiten: gemeinsames Konto, Schulden, Wohnungskündigung und Wohnungsauflösung, Strom u. Telefon abmelden

Passprobleme, Regelung des Aufenthaltsstatus, Verlust der Aufenthaltsgenehmigung durch Trennung vom Mann


Seelische Probleme

a) der Frauen:

Die körperlichen und selischen Gewalterfahrungen bewirken immer seelische Verletzungen, die sich äußern können in:
Störung des Selbstwertgefühls, Niedergeschlagenheit, Depressionen, Aggressionen, Ängsten, Schlaflosigkeit, Selbstmordgefährung, Desorientierung, Nervosität, Schludgefühlen, Verletzung des Selbstwertgefühls, Zukunftsangst.

Unsere Hilfen (Hilfe zur Selbsthilfe):

  • Einzelgespräche über das Erlittene und zukunftsorientierte Gespräche.
  • Gruppengespräche (Solidarität, Austausch, Entwicklung von Freundschaften).
  • Vermittlung von Hilfen (Therapeuten/innen, Erziehungsberatungsstelle,
    Psychiater/innen).
  • Aufbau eines sozialen Netzes (Kontakte zu VHS, Sprachkurse, sonstige Kurse,
    Veranstaltungen).

b) der Kinder:

Kinder reagieren auf die erlittenen Gewalterfahrungen mit verschiedenen Auffälligkeiten wie:
Anklammern, Weinerlichkeit, aggressives Verhalten, Ess-, Schlaf-, Lernstörungen, gesteigerte Aktivität, erneutes Einnässen, Entwicklungsverzögerungen.


Unsere Hilfen:

  • Betreuung durch Erzieherin im Kinderraum
  • auch Einzelbetreuung möglich durch Zusatzkraft bei Bedarf
  • Erziehungsgespräche mit den Müttern
  • Vermittlung von Hilfen (Erziehungsberatungsstelle, Kinderpsych., Frühförderstelle, schulpsycholog. Dienst)

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